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Blattgold

 

 
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Blattgold
Beschreibung

Sehr dünn ausgewalztes und geschlagenes echtes Gold, das nach einem äußerst aufwändigen Herstellungsprozess eine endgültige Stärke von etwa 1/10000 mm aufweist. Die Goldschlägerkunst hat sich vor Jahrtausenden aus der Goldschmiedekunst entwickelt. Aus Überlieferungen ist belegt, dass schon etwa 2000 v.Chr. die Chinesen Blattgold kannten und verarbeiteten. Auch die Ägypter verwendeten bereits etwa1600 v.Chr. Blattgold zum Ausschmücken ihrer Tempel. Die Griechen nutzten Blattgold zur Verzierung von plastischen Werken und die Römer vergoldeten Tempeldecken und Paläste. Durch den Einfluss der Römer verbreitete sich die Verwendung von Blattgold in Frankreich und Deutschland, wo es zunächst vorwiegend in Kirchen und Kapellen zum Schmuck von Heiligenbildern, Statuen usw. benutzt wurde. Zur Zeit der Renaissance und noch verschwenderischer im Rokoko fand die Vergoldetechnik eine große Verbreitung.

Bis in die heute Zeit verwendet man Blattgold zur Verzierung von Kunstwerken, Bilderrahmen, Bucheinbänden etc. Das Auftragen der meist im Format 80 x 80 mm hergestellten Goldblätter bedarf höchster handwerklicher Geschicklichkeit.

Seit dem 16. Jh. gilt die mittelfränkische Stadt Schwabach als Zentrum der Blattgoldherstellung, wo in einem bestehenden »echten« Betrieb eine Vorführ-Blattgoldschlägerwerkstatt als Außenstelle des Stadtmuseums eingerichtet wurde und noch immer in der Tradition des 19. Jhs. in reiner Handarbeit produziert wird.

 

 

Blattgold lose auf einer Skulptur